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ASCHINGER ALM GAUDIRACE

Mit Quirin dürfen wir einen neuen Fahrer im Team begrüßen, der bei weitem kein unbeschriebenes Blatt ist. Seine sportliche Vergangenheit reicht vom renommierten Nachwuchsteam Auto Eder bis zu den Maloja Pushbikers, ehe ein schwerer Sturz seine Karrierepläne frühzeitig ausbremste. Doch die Leidenschaft fürs Radfahren war nie verloren – und inzwischen ist sie stärker denn je zurück. Neben ambitioniertem Training stehen für Quirin heute vor allem der Spaß am Radsport und das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Dass seine sportlichen Qualitäten dabei keineswegs gelitten haben, zeigen nicht nur zahlreiche Top-Ergebnisse bei vergangen Rennen, sondern auch sein beeindruckender Einstand bei uns. Menschlich, sportlich und durch seine tiefe Verwurzelung in der Region passt Quirin perfekt ins Radteam IMPULS – eine Verstärkung, die unser Team spürbar bereichert.

 

Im Rahmen des Kufsteinerland Radmarathons, den unsere Teamfahrerin Annika in Angriff nahm, stand am Freitag, den 22.08.2025 wieder das Aschinger Alm Gaudi Race als Vorprogramm – ein kurzer, aber harter Bergsprint mit ordentlich Höhenmetern und maximaler Spannung. Für das Radteam IMPULS war diesmal unser Neuzugang Quirin am Start, der bei seinem Einstand gleich eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis stellte. Die Bedingungen waren alles andere als einfach: obwohl die Vorhersage gut war, öffnete kurz vor dem Start der Himmel die Schleusen. Das Aufwärmen fiel entsprechend kürzer aus, die Motivation war aber ungebrochen. Nach dem neutralisierten Start in Ebbs zog das Tempo bereits am Lappacher Büchl (12 %) kräftig an. Das Feld zerfiel rasch in kleinere Gruppen. Quirin konnte sich zunächst direkt hinter dem stärksten Fahrer festbeißen, musste aber kurz vor dem ersten Flachstück reißen lassen. Ab diesem Moment wurde das Rennen für ihn zu einem harten Einzelzeitfahren. Die Strecke ließ keine Langeweile zu: über die Ebbser Frei, vorbei an grasenden Kühen, führte der Weg hinauf zum Kaffee Zacherl, wo das steilste Stück mit bis zu 14 % wartete. Noch einmal 300 Meter durchhalten, dann war der erste Teil geschafft. Ein kurzes Flachstück bot Gelegenheit zum Durchschnaufen – oder wie bei Quirin, um die Verfolgergruppe, die nur 50–100 Meter hinter ihm lag, auf Distanz zu halten. Im folgenden Waldstück mit den ständigen Rhythmuswechseln spielte Quirin seine Stärke aus. Immer wieder anziehend und nachlassend, forderte der Anstieg volle Konzentration. Wieder draußen, vorbei am Gasthof Köllnberger, begann das Finale. Noch 800 Meter bis zur Aschinger Alm, Fahnen und Zuschauer in Sicht – doch die letzte Rampe hatte es noch einmal in sich. Mit perfekter Krafteinteilung brachte Quirin seinen Vorsprung sicher ins Ziel und belohnte sich mit dem zweiten Gesamtrang.

 

Die anschließende Siegerehrung auf der Aschinger Alm bildete den würdigen Abschluss eines gelungenen Renntages: großartige Organisation, starke Stimmung und für uns ein Einstand, der zeigt, dass Quirin fahrerisch wie charakterlich perfekt ins Team passt.


Quirin

5400 m | 476 hm 

18:36.074

Overall: 2 | AK: 2



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