Manuel triumphiert beim DreiländerGiro – Solosieg nach beeindruckender Attacke an der Norbertshöhe!
Bereits vom Start weg entwickelte sich ein hohes Tempo. In einer großen Spitzengruppe ging es zunächst gemeinsam bis nach Prad, ehe am Fuße des Stilfserjochs die erste große Selektion begann. Kehre um Kehre zog sich das Feld auseinander. Während viele Fahrer ihrem Rhythmus Tribut zollen mussten, präsentierte sich Manuel in bestechender Verfassung und erreichte den höchsten Punkt des Rennens gemeinsam mit einer vierköpfigen Spitzengruppe.
Nach der langen Abfahrt über den Umbrailpass bog der vierte Fahrer der Spitzengruppe auf die kürzere Streckenvariante ab. Damit war klar: Der Sieg würde zwischen Manuel, Miguel Brugger und Frederic Glorieux entschieden werden. Gemeinsam arbeiteten die drei Spitzenfahrer über den Ofenpass und durch die beeindruckende Landschaft des Engadins hervorragend zusammen. Doch allen war bewusst, dass die Entscheidung erst an der Norbertshöhe fallen würde.
Kaum begann der finale Anstieg an der Norbertshöhe, setzte Frederic Glorieux die erste Attacke und riss eine rund 30 Meter große Lücke. Manuel blieb eiskalt. Er ließ sich nicht zu einer überhasteten Reaktion verleiten, heftete sich stattdessen an das Hinterrad von Giro-Dolomiti-Sieger Miguel Brugger und vertraute auf seine Renneinteilung. Rund 200 Höhenmeter vor dem Scheitelpunkt kam der Moment, auf den er gewartet hatte. Mit einem explosiven Antritt löste er sich von Brugger, schloss die Lücke zu Glorieux innerhalb weniger Augenblicke und fuhr ohne zu zögern mit unvermindertem Tempo weiter. Glorieux hatte keine Antwort mehr auf diese Machtdemonstration. Meter für Meter baute Manuel seinen Vorsprung aus und krönte seine überragende Leistung mit einem beeindruckenden Solosieg beim Dreiländergiro.
„Ohne Powermeter weiß man gar nicht, wie anstrengend das eigentlich war“, nahm Manuel den harten Renntag anschließend mit einem Augenzwinkern. Hinter dem lockeren Spruch verbarg sich jedoch eine Leistung, die von perfekter Renneinteilung, taktischer Cleverness und enormer physischer Stärke geprägt war. Ein großer Dank galt im Ziel außerdem seiner Familie und seinen Freunden, die ihn entlang der Strecke mit Verpflegung unterstützten und damit einen wichtigen Beitrag zu diesem Erfolg leisteten.
Mit dem Triumph beim traditionsreichen Dreiländergiro setzt Manuel den nächsten Meilenstein in einer Saison, die für das Radteam IMPULS längst außergewöhnliche Dimensionen angenommen hat. Über Jahre hinweg hat sich das Team mit Leidenschaft, Beharrlichkeit und unzähligen Trainingsstunden Schritt für Schritt entwickelt. Das Ziel war stets, durch Leistung Impulse zu setzen. Doch inzwischen fühlt es sich an, als hätte das Team eine neue Stufe erreicht.
Quirin gewinnt den Glocknerkönig, Kili fährt bei seiner ersten Tour Transalp sensationell auf das Podium der U23-Wertung – und nun krönt Manuel seine beeindruckende Form mit einem Sieg bei einem der bekanntesten Alpenmarathons Europas. Wir setzen nicht mehr nur Impulse. Wir sind der Impuls!
Unsere Fahrer gestalten Rennen, kämpfen um Siege und beweisen Woche für Woche, welches Potenzial in diesem Team steckt. Hinter jedem einzelnen Erfolg stehen Menschen, die im Hintergrund unermüdlich mitarbeiten, starke Partner und Sponsoren sowie eine Mannschaft, die füreinander einsteht. Als Team erfüllt uns dieser Weg mit großem Stolz. Nicht allein wegen der Siege und Podiumsplätze, sondern weil sie das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung sind, die wir uns über Jahre hinweg erarbeitet haben.
Und vielleicht ist genau das das Schönste an dieser Saison: Sie fühlt sich noch lange nicht nach ihrem Höhepunkt an.
Manuel
168 km | 3300 hm
Overall: 1 | AK: 1


















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